Kopfgrafik: Skyline von Wien
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Die Geschichte seit 1945

1945 Gründung der ÖVP Wien

Die Gründung der ÖVP Wien erfolgte im Jahr 1945 im Zuge der Gründung der Österreichischen Volkspartei. Zwei Gründer sind hier besonders zu nennen: Felix Hurdes und Lois Weinberger. Beide hatten auch Funktionen in der Bundespartei und prägten die ÖVP Wien in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg wesentlich.

Die ÖVP Wien in den 50er Jahren

In den Jahren des Wiederaufbaus und der beginnenden wirtschaftlichen Prosperität der fünfziger Jahre war die ÖVP - parallel zur Koalition auf Bundesebene - auch in einer Koalition auf Wiener Ebene. Wenngleich die ÖVP als Juniorpartner (die SPÖ hatte im Gemeinderat stets die absolute Mehrheit) viele Erfolge erzielen konnte, so gelang es nicht unbedingt dies in Wahlerfolgen umzusetzen. In den 50iger Jahren führte der ÖVP-Gesundheitsstadtrat Lois Weinberger den Gesundheitspass ein.

Die ÖVP Wien in den 60er Jahren

In der ersten Hälfte der sechziger Jahre kam es zu einem Wechsel in der Führungsriege der ÖVP Wien. Mit Heinrich Drimmel und Maria Schaumayer traten zwei Persönlichkeiten in die Stadtregierung, die durch ihren politischen Einsatz Entscheidendes für Wien erreichten.

Maria Schaumayer setzte als Stadträtin für die städtischen Unternehmungen viele Akzente, die Wien bis in die Gegenwart prägen. Unter ihrer Amtsführung wurde der Startschuss für den Bau der Wiener U-Bahn - einer alten ÖVP-Forderung, der sich die SPÖ lange widersetzte - abgegeben.

Heinrich Drimmel versuchte Wien zu jener mitteleuropäischen Metropole zu formen, die es einst war. Sein Motto lautete: "Wien soll nicht länger Kopfbahnhof des Westens bleiben, sondern erneut zur Ost-West-Drehscheibe werden." Drimmel erkannte wie wichtig die zentraleuropäsiche Dimension der Bundeshaupstadt war und immer noch ist.

Die ÖVP Wien in den 70er Jahren

Nach den Wahlen von 1973, die der SPÖ einen großen Erfolg brachten, entschied sich die ÖVP nicht mehr in eine Koalition einzutreten, sondern in die Opposition zu gehen. 1976 kam es durch die Wahl von Dr. Erhard Busek zu einem neuerlichen Obmannwechsel.

Die darauf folgende Zeit war von einer großen Aufbruchstimmung und großen Wahlerfolgen geprägt. Mit Erhard Busek zogen die "Bunten Vögel" in Wien ein und lehrten den Sauriern das Fürchten. So schaffte Busek 1983 den größten Wahlerfolg in der Geschichte der ÖVP Wien.

Die ÖVP Wien in den 80iger Jahren

Mit den Grünen, den Liberalen und der immer stärker werdenden FPÖ änderte sich die politische Landschaft in Wien nachhaltig.

Die ÖVP Wien in den 90iger Jahren

Dennoch konnte die ÖVP Wien, wiederum als Koalitionspartner der SPÖ (1996-2001), die erstmalig in der Geschichte der Zweiten Republik nicht mehr die absolute Mehrheit der Gemeinderäte stellte, zahlreiche wichtige Impulse für die Stadt setzen. So prägt die Politik der beiden ÖVP-Stadträte Bernhard Görg und Peter Marboe Wien bis heute.

Die ÖVP Wien im 21. Jahrhundert

Mit der Wahl von Finanzstaatssekretär Dr. Alfred Finz zum Landesparteiobmann der ÖVP Wien im Jahr 2002 endete die 10 Jahre dauernde Ära Görg. Unter der Leitung von Alfred Finz und Landesgeschäftsführer Norbert Walter hat sich die ÖVP Wien zu einer modernen Stadtpartei gewandelt.

Diesen Kurs setzt der am 24. Juni 2005 gewählte Landesparteiobmann Dr. Johannes Hahn fort. Die ÖVP Wien steht für eine provo-kantige Oppositionspolitik. Engagierte Oppositionspolitik beschränkt sich nicht nur auf Kritik, sondern lebt von neuen, kreativen und innovative Ideen für ein besseres Wien. Als die Stadtpartei sind wir der Motor der Weltstadt Wien im neuen Europa!